In der interaktiven Karte finden Sie wichtige Informationen zu Sehenswürdigkeiten, Rad-, Wanderwegen, Tourist-Informationen, etc.
Anreise
.
Mit Auto oder Zug - aus jeder Himmelsrichtung erreichen Sie das "Liebliche Taubertal": Für den Gast ist das Taubertal äußerst günstig mit dem PKW über die Bundesautobahnen zu erreichen, da es in unmittelbarer Nähe zu den Schnittpunkten der europäischen Fernverbindungen Frankfurt-Würzburg-München und Hannover-Würzburg-Stuttgart sowie Würzburg-Ulm liegt.
Für Bahnreisende bietet die Deutsche Bahn im ICE/IC-Knotenpunkt Würzburg Hauptbahnhof ideale Anschlussmöglichkeiten. Von dort gelangt man auf der Strecke Würzburg-Lauda-Heilbronn-Stuttgart mit Querverbindungen über Lauda nach Tauberbischofsheim und Wertheim am Main bzw. nach Bad Mergentheim und Weikersheim. Im Taubertal gelten das Baden-Württemberg-Ticket sowie das Bayern-Ticket bis Würzburg.
Ferienlandschaft "Liebliches Taubertal"
.
Das TOR zur ROMANTIK
Wie einst Franken als Herzstück des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation liegt das heutige Tauberfranken mitten im wiedervereinigten Deutschland. Sowohl Baden-Württemberg als auch Bayern teilen sich die romantische Landschaft friedlich auf, wobei so bekannte Städte wie Frankfurt am Main, Stuttgart und Würzburg jeweils nur eine Autostunde entfernt sind. Das 120 km lange Tal erstreckt sich von Rothenburg ob der Tauber in nordwestlicher Richtung bis nach Wertheim am Main, eingebettet in Wald und Wiesen, gesäumt von Weinbergen, eingerahmt von weich geschwungenen Hängen.
Für den Touristen ist das Taubertal äußerst günstig mit dem PKW über die Bundesautobahnen zu erreichen, da es in unmittelbarer Nähe der Schnittpunkte der europäischen Fernverbindungen Frankfurt-Würzburg-München und Hannover-Würzburg-Stuttgart sowie Würzburg-Ulm liegt. Für Bahnreisende bieten die deutschen Bahnen im ICE/ IC-Knoten Würzburg Hauptbahnhof günstige Anschlussmöglichkeiten in den Main-Tauber-Kreis auf der Strecke Würzburg-Lauda-Heilbronn-Stuttgart mit Querverbindungen über Lauda nach Tauberbischofsheim und Wertheim am Main bzw. nach Bad Mergentheim und Weikersheim.
Fünf Touristik-Straßen kreuzen oder ziehen durch das Tal und laden zu Entdeckungsreisen ein; so führt die "Romantische Straße" von Würzburg durch das Taubertal nach Füssen, die "Burgen-Straße" von Mannheim/ Heidelberg nach Nürnberg, die "Nibelungen- und Siegfried-Straße" vom Rhein durch den Odenwald zum Main nach Würzburg und die "Württembergische Weinstraße" von Weikersheim bis zur Schwäbischen Alb nach Metzingen.
Mit seiner stillen Schönheit, seinem ausgeglichenen Klima und dem sanften Schwung der Hügel und der Seitentäler trägt das Taubertal zu Recht den Beinamen "lieblich". Gut ausgebaute Rad- und Wanderwege führen den Urlaubsgast zu sportlicher Betätigung. Im unmittelbaren Naturerlebnis umfängt den Besucher des "Lieblichen Taubertals" erholsame Abwechslung, wie er sie gleichermaßen in den gastfreundlichen und bequemen Quartieren in den zahlreichen Städten und Dörfern, den gemütlichen Bauernhöfen und auf den wohlausgestatteten Campingplätzen findet. "Ins Land der Franken fahren" heißt schon immer, den berühmten Frankenwein, Bier aus heimischer Braugerste und die bodenständige herzhafte Küche zu genießen. Ein nur in Tauberfranken angebotener Schoppen "Tauberschwarz" oder eine der vielen Grünkernvariationen aus der Küche wird auch verwöhnte Ansprüche überraschen.
"Ein Gang durch’s Taubertal ist ein Gang durch die deutsche Geschichte", bemerkte Wilhelm Heinrich Riehl im Weinherbst 1865, als er das Taubertal erwanderte. Aus seiner 1000-jährigen Geschichte finden sich Zeugnisse aller Stilepochen in Kunst und Kultur. Der kulturelle Bogen des Tals spannt sich vom Keltenwall bei Finsterlohr über das Oktogon der romanischen Achatiuskapelle in Grünsfeldhausen, den romanischen und gotischen Sakralbauten und den Herrschaftsresidenzen im Renaissance- und Barockstil bis hin zu dem auch heute noch dominierenden fränkischen Fachwerk der Wohnhäuser und Wirtschaftsgebäude. Große Namen wie Tilman Riemenschneider mit seinem Heilig-Blut-Altar in Rothenburg ob der Tauber, Matthias Grünewald mit dem Gemälde der Stuppacher Madonna oder Balthasar Neumann als "Brückenbaumeister des Taubertals" haben Tauberfranken und seine Kunstwerke weltweit bekannt gemacht. So reihen sich flussaufwärts die schönsten Kleinode an der Tauber auf: die Burgruine von Wertheim, Kloster Bronnbach, die Gamburg, barocke Weinhändlerhäuser in Tauberbischofsheim, das Hochschloss des Deutschen Ordens in Bad Mergentheim, das Hohenloher Residenzschloss mit Hofgarten und Orangerie in Weikersheim, der Riemenschneider-Altar in der Herrgottskirche bei Creglingen und schließlich Rothenburg o. d. Tauber mit seiner mittelalterlichen Stadtanlage.
Adel verpflichtet und so bietet das Taubertal auch in der Gegenwart internationale Spitzenklasse: in Weikersheim treffen sich alljährlich bei der Jeunesses Musicales Nachwuchsmusiker aus ganz Europa und in Tauberbischofsheim treffen gar die Spitzenfechter aus aller Welt im Olympiastützpunkt aufeinander.
Tauberfranken heute heißt gelebte Geschichte und lebendige Gegenwart.